Jiǎozi in Japan als Gyoza populär, ist ein chinesisches Teiggericht, das in etwa der Maultasche und der osteuropäischen Pelmeni ähnelt.
Die Füllung besteht in der Regel aus Gemüse und Fleisch oder Garnelen. Chinesische Restaurants bieten jedoch häufig eine große Auswahl an Füllungen an. Teilweise wird Ei in die Füllung gegeben, um dieser einen besseren Zusammenhalt zu geben. Gewürzt werden kann die Füllung mit Salz und fein gehacktem Ingwer.
Die gekochten Jiǎozi werden vor dem Verzehr in ein Gemisch getunkt, das sich jeder Gast auf einem kleinen Teller oder einer Schale selbst zusammenstellt. Zu den Jiǎozi können auch ganze Knoblauchzehen verzehrt werden.
Für die meisten Südchinesen sind Jiǎozi höchstens ein Imbiss, niemals aber eine Hauptmahlzeit. Jiǎozi sind auch beim Dim Sum sehr beliebt. Es gibt viele verschiedenen Zubereitungsarten von Jiao Zi, beispielsweise Jiu Cai Jiao (Bärlauch-Teigtaschen) oder Shui Jing Xia Jiao/Xia Jiao (Shrimps-Teigtaschen aus Reismehl).
Für Jiaozi gibt es neben dem Kochen und Dämpfen noch eine dritte Zubereitungsart, das Anbraten in Öl und anschließendes Übergießen und Dämpfen mit Wasser. Auf diese Weise zubereitete Teigtaschen werden Guotie genannt.
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