Salziger Geschmack: Ist er als vorherrschende Geschmacksrichtung gewünscht, werden Gewürze wie Salz und Sojasoße benutzt.
Süßer Geschmack: Er läßt sich durch die Verwendung von Zucker, braunem Zucher, Kandiszucker, Hagelzucker, Honig oder Saccharin erzeugen. Diese Geschmacksmittel können süßen, Fisch- oder Wildgeruch beseitigen und den Fettgehalt vermindern, um so die Köstlichkeit einer Speise zu verstärken.
Sauerer Geschmack: Außer zur Ausmerzung von Fisch- und Wildgeruch und zur Auflösung von Fetten fördern Säuerungsmittel wie z. B. dunkler und heller Essig die Verdauung und die Aufnahme von Mineralsalzen.
Scharfer Geschmack: Dieser macht das Gericht appetitanregend. Zu diesen Geschmacksmitteln zählen scharfe Paprika, Pfeffer, Ingwer, chinesischer Porree und Knoblauch.
Bitterer Geschmack: Er wird nach dem Kochen die Köstlichkeit der Speise verstärken. Die Balsambirne, Yamswurzeln, getrocknete Mandarinenschalen und die Frucht des Chinesischen Bocksdorns sind Lebensmittel, die Bitterstoffe enthalten.
Aromatischer Geschmack: Geschmacksmittel dieser Richtung beseitigen ebenfalls Fisch- und Wildgeruch, lösen den Fettgehalt auf und machen die Speisen appetitanregend. Zu diesen Geschmacksmitteln gehören Zimt, Sternanis, Gemeiner Fenchel, getrocknete Blüte des Gewürznelkenbaums, chinesischer Blütenpfeffer, Sesamöl, Sesamkerne, Sesampaste, Reiswein, süß-gegorene rote Reispaste, Speisearoma und Fünf-Gewürze-Pulver (eine fertige Mischung aus den oben erwähnten fünf erstgenannten Gewürzen).
Delikater Geschmack: Diese ist eine natürliche Köstlichkeit. Zu derartigen Geschmacksmitteln zählen Garnelenlaich, Krebsfleisch, Austernsauce, Glutamat, Fischsauce und Brühe.
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