Was die Pekingente betrifft, wird der erste Platz unbestritten dem "Quanjude" zugeschrieben, denn die Gechichte der Pekingente ist nicht von diesem Restaurant zu trennen. Die drei Flaggschiff-Restaurants jeweils auf der Qianmen-, Hepingmen- und Wangfujing-Straße präsentieren diese Marke am besten und können als "Seele der Quanjude" bezeichnet werden.
Das Quanjude auf der Qianmen Straße steht nicht nur für den Genuss der Pekingente, sondern gilt auch als eine Sehenwürdigkeit der Stadt Peking. Im ersten Stock ist es nach alter chinesischer Mode eingerichtet. Es wird Platz für 30 Tische geboten und außerdem existiert hier eine Kaiserhalle, die ausschließlich für den Empfang ausländischer Regierungschefs gedacht ist. Nach der Gründung des neuen Chinas sind dort unzählige Regierungschefs empfangen worden.
Auf alle Fälle besuchenswert ist der Teil im Erdgeschoss, der möglichst originalgetreu gemäß der alten Architektur sowie den Einrichtungen renoviert worden ist.Die neue Renovierung versetzt den Gast, wie bei einer Zeitreise, 30 Jahre zurück in die Vergangenheit, als das Quanjude seinen Geschäftshöhepunt erreichte. In der fünften Generation des Restaurants, wird dem Herrn Yang Zongman zufolge, demjenigen Glück zuteil, der den auf der Theke liegenden Jadeabakus berührt. Überdies findet man eine Karte des alten Beijing mit den Hutongs drauf, die angeblich die letzte ihrer Art auf der Welt ist. Um die Luft des alten Beijing schnappen zu können, ist hier der ideale Ort. Kein Wunder, dass viele Gäste den Weg hierher finden.
Die Pekingente hier bei Quanjude bietet einen nicht zu tadelnden Geschmack. Wie man die Ente in Scheiben geschnitten haben möchte, bleibt ganz und gar dem Gast überlassen und die traditionelle Verzehrweise wird gänzlich beibehalten. Der in Lotusblätterform gedämpfte Pfannkuchen wurde auch auf Vorschlag des Premiers Zhous eingeführt.
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