Peking Bratente ist weltweit so berühmt geworden, dass sie quasi das chinesische Essen insgesamt symbolisiert, wenn man über die chinesische Küche spricht. Aber worüber man vielleicht doch wenig weiss ist, wie man Peking Bratente isst. Ja, wie?
Verfahren 1: Süßsojapaste mit Stäbchen auf einen Pfannkuchen aufstreichen und ein paar Entenfleischscheiben darauf legen. Zu den Fleischscheiben kann man Frühlingszwiebelstreifen und Gurkenstreifen dazufügen. Im letzten Schnitt rollt man den Pfannkuchen mit den Inhalt zusammen und steckt es dann in den Mund! Hmmm! Dieses Verfahren ist ganz üblich und die meisten kennen es.
Verfahren 2: Das Entenfleisch ist wegen der Haut recht fettig, was einem auch manchmal den Appetit verdirbt. Eine Lösung dafür ist Knoblauchpaste mit Sojasauce als Dip. Hierbei benötigt man keinen Pfannkuchen mehr. Man spürt zwischen dem Duft des Entenfleisches auch noch einen Hauch von der Schärfe der Knoblauchpaste.
Verfahren 3: Dieses Verfahren ist den meisten Leuten, auch den jugendlichen Pekingern, bekannt, obwohl es geht langsam verloren geht. Manche Kunden mögen Frühlingszwiebeln und Knoblauch nicht, stattdessen ist es für sie ein Genuss, die Entenhaut in Zucker einzutauchen und direckt in den Mund zu stecken. Deshalb entdeckt man manchmal im Bratentenrestaurant einen kleinen Teller von Zucker. Die Haut der Pekingente ist nach dem Braten sehr knackig und knusprig geworden. Viele weibliche Kunden und Kinder mögen es besonders, wahrscheinlich weil es einem Snack ähnelt.
Die Zutatenauswahl geschieht nicht willkürlich, dabei denkt man an die Ernährungswissenschaft. Die Gemüsesorten bei der Bratente dienen zur Gleichgewichtstellung von Säuren und Basen. Darüber hinaus enthält die Bratente wegen der fettigen Haut viel Cholesterin, das durch das in den Gemüsesorten enthaltene Vitamin C und Ballaststoffe gesenkt werden kann. Durch die Anwesenheit von Vitamin C und die Ballaststoffe wird die Löslichkeit vom Protein erhöht, was auch die Verdauung und Absorption fördert.
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