In China wird der 12. Mondmonat nach dem chinesischen Mondkalender als "La-Monat" bezeichnet. Der 8. Tag des La-Monats ist das Laba-Fest. Nach der alten chinesischen Tradition isst man an diesem Tag die Laba-Reissuppe, welche mit vielen verschiedenen Zutaten, wie zum Beispiel Hirse, klebrigem Reis, Weizen, Hafer, Mais, Sorghum usw. zubereitet wird.
Seit der Verbreitung des Buddhismus in China, überlieferte eine Volkssage, dass nämlich Sakyamuni am 8. Tag des 12. Mondmonats Buddha wurde. Sakyamuni hatte vorher schon viele Jahre ein hartes, entbehrungsreiches und religiöses Leben geführt und war sehr hungrig und spindeldürr. Er wollte schon mit dem asketischen Leben abschließen. Da kam eine Hirtin, die ihm Brei zu essen gab. Nach dem Essen fühlte sich Sakyamuni besser, setzte sich unter einen Pagodenfeigenbaum und ging für eine lange Zeit in sich. Dieser Tag war der 8. Tag des 12. Mondmonats und dann wurde er Buddha. Die Buddhisten essen dann an diesem Tag auch Brei, um diesem besonderen Ereignis zu gedenken.
Das traditionelle Laba-Fest ist ein wichtiges Fest für alle Chinesen. Mit der Entwicklung der Gesellschaft ist der Lebensstandard in China deutlich gestiegen. Zurzeit haben sich viele ungesunde Lebensgewohnheiten verbreitet. Die Laba-Reissuppe ist ein gesundes Gericht, das man auch in Zukunft bewahren sollte.
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