Baozi, ein traditionelles Teiggericht, ist preiswert und lecker. Das Baoziblatt ist aus Weizenmehl mit Hefe gemacht. Je nach Geschmack kann man verschiedene Mischung aus Fleisch und Gemuese oder rein Fleisch als Füllung benutzen. Vegetarische Baozi ist auch sehr beliebt. Baozi ohne Füllung wird als Mantou genannt. In Südchina unterscheidet man nicht zwischen Baozi und Mantou. Die Baozifamilie ist recht groß: die kleinsten sind Xiaolongbao mit dem Durchmesser von circa 5 cm oder sogar noch kleiner. Im Gegensatz zu den anderen Arten von Baozi wird Xiaolongbao stets mit Dampftopf aus Bambus gekocht.
Die jenigen, die gerne süsse Baozi essen, werden auch nicht enttäuscht, denn es gibt auch Baozi mit chinesischen roten Bohnenpueree als Füllung, die aus roten Bohnenpasta und Zucker besteht.
In Kantong ist Chashaobao sehr populär, die auch leicht süss ist, weil eben die Füllung Chashao ein wenig süss ist. Beschwert man, dass Baozi zu trocken ist, kann er gerne Guantangbao bestellen, die eine Art Spezialessen in Shanghai ist. Der ist den Namen gegeben, weil es im Blatt Soße gibt, zusammen mit der normalen Füllung, sei es Fleisch oder Gemüse. Der Unterschied zu den anderen Baoziarten besteht darin, dass das Blatt nicht aus Hefeteig gemacht ist. Aber gedämpft wird es auch.
Denkt man, dass alle Baozi gedämpf wird, so irrt man sich, weil es noch Shengjianbao gibt, dir rohr in einer Pfanne mit Oel gekocht wird. Serviert wird Shengjianbao mt Sesam und Lauchzwiebel darauf. Und einfach lecker!
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