Die Geschichte der Blumen als magischer Schlüssel für glatte Frauenhaut geht auf eine Zeit von vor 2300 Jahren im alten China zurück. Chrysanthemen sind gut für Leber und Niere, für die Augen, und machen eine gesunde Haut.
1) Chrysanthemen und rote Datteln in Reissuppe
Ganz oben auf der Liste stehen die Chrysanthemen. Sie blühen zur Erntezeit und haben daher eine große kulturelle Bedeutung. Die alten Chinesen glaubten, dass Chrysanthemen helfen können, den Körper zu stärken und den Alterungsprozess zu verlangsamen. Die in Hangzhou, der Hauptstadt der ostchinesischen Provinz Zhejiang, gepflanzte Blume - soll Heilkräfte haben, wenn sie in Wasser gekocht wird, heißt es in Shen Nongs Kräuterklassiken. Moderne medizinische Studien stützen diese Theorie. Hangzhouer Weiße Chrysanthemen enthalten Glykosid, Purin, Aminosäuren, Vitamine und einige andere Mikroelemente. Sie sind gut für Leber und Niere, für die Augen, und machen eine gesunde Haut. Allerdings gilt Chrysanthemen-Reissuppe als noch besser als Chrysanthementee. Reissuppe mit Chrysanthemen und roten Datteln ist das am meisten erwähnte Essen für die Schönheit in vielen medizinischen Büchern. Man nehme 39 Gramm rote Datteln, 10 Gramm Hirse und 10 Gramm Hangzhouer Weiße Chrysanthemen und lasse das Ganze etwa eine Stunde kochen.
2) Pfirsichblüten-Likör
Pfirsichblüten haben sich ihren Platz in klassischen medizinischen Meisterwerken wie dem Handbuch für Notfälle (auch bekannt als Zhouhou Beiji Fang) und in Shen Nongs Kräuterklassiken gesichert. Pfirsichblüten-Tee langfristig zu trinken, bewirkt eine rosige Haut bei Frauen. Es hilft, die Blutzirkulation anzuregen und daher auf natürliche Weise zu entgiften. Pfirsichblüten in Wasser zu kochen, bewirkt keinen Heilungseffekt laut der alten Medizin. Man benötigt 20 frische Blüten (die gibt es nur im Frühjahr), 150 Gramm Longan-Früchte, dann gebe man sie in 500 Gramm erstklassigen Weißwein. Die Flasche muss man versiegeln und dann drei Tage lang warten. Dann ist der Pfirsichblüten-Likör trinkfertig. Man nehme etwa 15 Milliliter pro Tag.
3) Rosen-Reissuppe
Die Rose ist eine äußerst schöne Blume, daher wird sie als Thema in vielen Gedichten in alten chinesischen Medizin-Handbüchern verwendet. Traditionell wird Rosenwasser verwendet, um die Nerven zu beruhigen. Die Ärzte behandelten auch Patienten mit Lungenkrankheiten mit Rosen und gaben Menschen mit Herz- und Nierenbeschwerden Rosenextrakt. Außerdem ist Puder von getrockneten Rosen mit Honig gemischt ein wirksames Mittel gegen Entzündungen in der Mundhöhle und gegen Magenentzündungen. Rosen kommen außerdem zum Einsatz, wann immer es um die Erhaltung des Jungseins geht. Rosen enthalten Vitamin C, Carotin, B-Vitamine und Vitamin K, die essentiell für die Blutproduktion sind und laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gesund machen. Rosen enthalten außerdem Calcium, was den Stoffwechsel beeinflusst. Es enthält auch Kalium, was wichtig für die Herzaktivität ist. Kupfer wird für die Hämatopoese benötigt und verbessert die Aktivität von endokrinen Drüsen. Das Jod, das in Rosen enthalten ist, ist gut für die Schilddrüse. Die Zutaten für Rosen-Reissuppe sind schnell zu bekommen: Man nehme 80 Gramm Hirse, 15 Gramm Wolfbeeren, 10 Gramm rote Datteln und 15 Gramm Sesamsamen. Man lasse das Ganze köcheln und gebe 10 Gramm getrocknete Rosen dazu – fertig.
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