Während so viele Tiere auf Chinesische sehr sinnvolle Namen haben, wie „Giraffe“, was „langes Halsreh“ bedeutet, passt diese Regeln nur manchmal bei den Fischsorten. Man kann zum Beispiel nicht „Wolf“ und „Barsch“ sagen, und dann erwarten diesen zu bekommen.
Es gibt viele ähnliche, aber nicht ganz gleiche Fische hier, wie Karpfen, die völlig unterschiedlich sind. Hier geben wir Ihnen etwas Hilfestellung beim nächsten Fischkauf.
Die Karpfenfamilie
Den Karpfen sollte man nicht mit den Kois aus den japanischen Gartenteichen verwechseln. Es gibt den normalen Karpfen, Grasskarpfen und Großkopfkarpfen die grau-braun bis silber sind. Die Kopfformen der verschiedenen Sorten sind unterschiedlich und man findet diese Arten in jedem Aquarium von jedem Restaurant und werden generell Pangtouyu (großer Kopfkarpfen).
Beste Gerichte: Großkopfkarpfen sind beliebt in Fischkopf Restaurants, und kosten meist 150-250 RMB. Der normale und Grasskarpfen können auf fast jede Art zubereitet werden, wird aber meist gebraten und im Ganzen serviert.
Gräten: Die Fische haben sehr viele Gräten, die sehr groß sind und daher eher schwer zu verschlucken. Die Knochen im Kopf sind groß und flach.
Tipps: Wenn man doch mal eine Gräte verschluckt, essen Sie ein großes Reisbällchen um die Gräte loszuwerden. Chinesen sagen, man solle Essig trinken, da es die Gräte weicher macht.
Gelber Umberfisch
Der Gelbe Umberfisch ist ein Salzwasserfisch und sehr beliebt in Japan und Korea und sehr viel kleiner und runder als der Karpfen. Es gibt ihn in groß und klein und das Fleisch ist leicht und süß.
Beste Gerichte: Da sogar große gelbe Umberfische nicht gerade groß sind, werden sie meist im Ganzen zubereitet und an Spießen (man findet einen ganz tollen Yakitasty in Dongzhimen). Der kleine Umberfisch ist nur so groß wie eine Handfläche und wird gerne in Butter paniert und fritiert.
Gräten: Sie haben weniger Gräten als Karpfen und sind feiner. In Restaurant werden sie meist im Ganzen mit den Gräten serviert und man kann schön entlang der Gräten knabbern.
Mandarinfisch
Aus dem Amur Fluss und anderen Flüssen Chinas stammt der Mandarinfisch und ist wegen seines leckeren Geschmacks sehr beliebt. Der Mandarin wurde früher oft nur in den guten Häusern gefunden und ist heute noch Bestandteil von jedem Bankett und Hochzeitsmahl.
Beste Gerichte: Eichhörnchen Mandarinfisch hebt das zarte weiße Fleisch des Fisches hervor. Im Made in China bietet der Koch Kent Jin einen leckeren, knusprigen, geräucherten Mandarinfisch mit einer aromatischen Sauce.
Gräten: Diese Fischfamilie har keine Gräten und ist daher wesentlich benutzerfreundlich als der Karpfen.
Wolfsbarsch
Wolfsbarsch ist ein Flussfisch, mit sehr zartem Fisch. Er ist sehr nährreich und der Fisch kann riesengroß werden. Es gibt immer wieder Berichte über riesige Wolfsbärsche die gefangen wurden und in denen man dann angeblich die Überreste von Menschen gefunden hat.
Beste Gerichte:
Wolfsbarsch wird normalerweise gekocht. Man kann ihn auch als rohe Streife bestellen und dann in den Hotpot tunken. Der Fisch wird gerne in scharfen Gerichten genutzt, da das Fleisch ungewöhnlich fest ist und hat daher auch den Namen “Yuci” . Die Fischstreifen sind meistens frei von Gräten.
Steinbutt
Sie kennen diesen flachen, breiten Fisch, der immer am Boden des Aquariums nach oben starrt, mit beiden Augen auf einer Seite. Der Fisch stammt nicht aus China, ist hier aber sehr beliebt.
Beste Gerichte. Steinbutt wird meist gedämpft oder geschmort, da das Fleisch sehr zart ist. Bestellen Sie gedämpften Steinbutt, der Fisch sieht fast noch genauso aus wie im Aquarium, zusammen mit Ingwer und Chili.
Gräten: Wie bei jedem ganzen Fisch gibt es auch Gräten, aber sie sind so groß, dass man sie vermeiden kann.
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