Der Beijing-Küche trug nicht nur die kaiserliche Küche bei, sondern auch die amtliche Küche, die dazu diente, die amtlichen Kollegen - vor allem aber die Beamten im höheren Dienst - zu empfangen. Der Leichtigkeit, delikate Optik und die Auslese der Materialen schenkte wurden in der amtlichen Küche stets streng beachtet. Es ist darauf zurückzuführen, dass sich viele Beamte in Beijing, bemühten, den höhergestellten Amtskollegen Delikatessen zu servieren, um sich um ihr "Vitamin-B" zu stärken. In der Regel sollte die Gerichte in einer amtlichen Küche die Form der Kaiserlichen nicht überschreiten, die sich doch deutlich von der normalen bürgerlichen Küche unterscheidetet.
Kongfu-Küche und Tan-Küche hatten eine ziemilich lange Geschichte, was auch die Schwierigkeit des Vorbehaltes vieler alten Küchen Chinas erhöhte, weil eine große Menge von Traditionen zusammen mit deren Esskultur diese lange Geschichte eben nicht überleben konnte. Dank seiner Besonderheit über alle Epochen hinweg war es der Kongfu-Küche gelungen, vorbehalten werden zu können und zudem als amliche Küche während der Qianlong-Zeit in der Qing-Dynastie weiter zu existieren. Die Tan-Küche hatte auch eine kriegerische Zeit in den 20er und 30er Jahren überlebt. Außerdem zählen auch die Dongpo-Küche, Yunlin-Küche und Duan-Küche zur amtlichen Küche - und somit schließlich zur Beijing-Küche.
|