Es ist Winter, die kälteste Saison des Jahres. Wenn man gerade Zeit in Beijing verbringt, wird ihm die Trockenheit auffallen, insbesondere im Vergleich zu Deutschland. Unsere Haut am Körper und Gesicht fühlten sich ausgetrocknet genauso wie unsere Atemwege, insbesondere der Hals. Es ist üblich, dass man im Herbst und Winter trotz reichlicher Flüssigkeitseinnahme mehr und häufiger hustet, obwohl man überhaupt nicht krank geworden ist.
In China war es eine Tradition, dass viele Lehrer und Lehrerinnen Wasser mit Pangdahai (胖大海) trinken, weil sie beim Lehren viel sprechen und dadurch der Atemweg dazu tendiert heiser zu werden. Pangdahai hat den Namen "Sterculia Lychnophora" und ist der Samen einer Baumart von dem Genum Sterculia in Südostasien. Seit langem wird Pangdahai als Kühlträger in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet sowie bei Magen-Darm-Störungen und als Besänftigungsmittel für die Kehle.
Gemäß der traditionellen chinesischen Medizin wirkt Pangdahai Hitze reduzierend in der Lunge, so dass die heisere Kehle besänftigt wird. Darüber hinaus eignet es sich, wenn Symtome wie heisere Stimme, Trockenhusten oder schmerzhafter Hals wegen Lungenhitze auftreten. Dann kann man Pangdahai gut mit gekochtem Wasser trinken.
Zu bekommen ist Pangdahai in vielen Apotheken, verpackt oder lose. Bei loser Pangdahai richtet sich der Preis nach dem Gewicht, meistens grammweise. Falls man die Bitterkeit nicht gut erträgt, eigent sich Kandiszucker gut.
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