Auf der linken Seite hört man das lebhafte Treiben der Changan Straße und wenn man sich nach rechts dreht, erlebt man die Stille und Eleganz des alten Sitzes von Yuwangfu.
Die Einrichtung ist eine Mischung aus moderniserten Konzepten und traditionellen Stilelementen. Beim Essen kann man sich durch die glänzenden Kristall-Gläser den ganzen Prozess angucken, wie eine Ente gebacken wird. Das Feuer flackert offen und der Duft verteilt sich gemächlich in der Luft. Schließlich kommt der hübsche Koch, der vor Ihren Augen eine in dunkelem Rot gebackene Ente platziert. Mit einer faszinierenden Präzision schneidet er die Ente in genau 100 Rauten, und ab und zu erzählt er den Gästen mit der lokalen Sprache (京片子) die Geschichte dieser Ente.
Die 100 Rauten werden dann in drei Teller aufgeteilt. Zu Pekingente gehören unentbehrlich dünne Streifen von Frühlingszwiebel, Paste aus Knoblauch, Zucker, süße Sojapaste, etwas dicke Gurkenstreifen und die lotusblätterförmigen Pfannkuchen. Die Pfannkuchen hier zeichnen sich durch ihre sonderliche Weichkeit aus. Die sind weich aber gehen doch nicht kapput wenn man damit Entenrauten und andere Zutaten zusammenrollt. So erlebt man den Geschmack der Ente noch besser und gründlicher.
Cocktails aus chinesischen Spirituosen, sei es aus Huadiao, Salzpflaume mit Grünzitronensaft, oder aus einer Mischung aus Maotai und Sprite, gehören auch zu den selten zu bekommenden und nicht zu verpassenden Spezialitäten, die es ausschließlich hier gibt.
Adresse: Changan Straße 1, Junyue Restaurant im Erdgeschoss
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