Die 1442m lange Ghost Street (簋(鬼)街) trägt schon immer diesen Namen bei den Beijinger Einwohnern und liegt in der Nähe von Dongzhimen (东直门) im Dongcheng (East) Distrikt. Auch das Botschaftsviertel ist in der Nähe. Durch seine ideale Lage, haben sich hier 150 Restaurants angesiedelt.
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Es gibt eine interessante Geschichte zu der Entstehung des Namens dieser Essensstraße. Man sagt, dass jedes Stadttor in der Qing Dynastie ein bestimmtes Nutzen hatte. Einige dieser Tore waren Deshengmen, Yongdingmen und Xuanwumen. Dongzhimen war dafür da, um Holz in die Stadt, und Tote aus der Stadt zu bringen. Vor 50 Jahren spielten Kinder gerne an dem Tor. Sie konnten riesige Friedhöfe außerhalb von Dongzhimen sehen. Hier war auch ein Markt auf dem Obst und Lebensmittel am frühen Morgen verkauft wurden. Die roten Laternen auf dem Markt bewegten sich im Wind mit. Auf der gleichen Straße gab es unzählige Sargläden, daher wurde der Markt auch Geistermarkt genannt. Nach und nach wurden immer mehr Sargläden wegen schlechter Geschäfte geschlossen, doch die Restaurants machten immer mehr Geld. Merkwürdigerweise waren die Restaurants tagsüber leer und nachts voll.
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Doch der Name "Geist" (鬼) war sehr schlecht für die Essensstraße, daher suchte man nach einem anderen Zeichen, mit der gleichen Betonung- "簋" (Gui), was eine Beziehung zu Lebensmitteln hatte. Jetzt waren alle mit der Bedeutung glücklich. Heute ist die Gui Street eine berühmte Snackstraße in Beijing. Es gibt günstige Restaurants und Restaurants für ausländische Touristen, gleichzeitig aber auch Küche aus allen chinesischen Regionen, mit Meeresfrüchten, Lamm oder Hotpot aus Spezialität. Die meisten Restaurants sind 24 Stunden geöffnet.
Quelle: beijingattractions.org
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