Auf den ersten Blick mögen Nudeln nichts Besonderes sein, doch im Gefolge der chinesischen Küche vermochten, sie den Appetit der Amerikaner schnell zu wecken. Chinesische Nudeln erfreuen sich in Amerika größter Beliebtheit, was vor allem damit zusammenhängt, dass sie mit jeder beliebigen Zutat kombiniert und somit allen persönlichen Vorlieben und Geschmäcken angepasst werden können.
Eine Schüssel Nudeln mit Suppe lässt sich mit Schweinefleisch und Gemüse garnieren, bevor man sie mit Zwiebeln, Ingwer, Sojasoße oder Sesamöl verfeinert. Liebhaber von Meeresfrüchten kommen ebenfalls auf ihre Kosten und können Garnelen oder Muscheln beimengen. Alles in allem handelt es sich um eine sehr günstige Speise, mit der sich alle Bedürfnisse befriedigen lassen. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass überall in Manhattan pausenlos Nudelrestaurants eröffnet werden. Unter der Rubrik für Gourmets titelten amerikanische Zeitungen unlängst in großen Lettern: „Überall werden Nudeln gegessen, und so werden überall Nudelrestaurants eröffnet“
Die gedämpften Teigbrötchen oder Mantou lassen sich in China zurück in die Zeit der Frühlings- und Herbstperiode zurückverfolgen. Für diese traditionelle chinesische Teigware werden Mehl, Wasser und Zucker vermengt und nach Fermentation gedämpft. In den Gebieten südlich des Yangtse wird der Teig mit Fleisch, Gemüse oder süßen Bohnen gefüllt und als Baozi bezeichnet. Schon während der Song-Dynastie gelangten die Mantou in Japan, wo sie gerade seit den letzten Jahren reißenderen Absatz finden. Doch bei den Waren, die in Japan als „chinesische Mantou“ verkauft werden, handelt es sich streng genommen gar nicht um Mantou, sondern um„Baozi“, in denen unterschiedliche Füllung gesteckt werden. Gegenwärtig lassen sich in japanischen Supermärkten „Chinesische Teigwaren“ mit Füllungen aus Bohnen, Fleisch, Curry, Räucherfleisch, Walnusskernen, Gemüse, Garnelen und vielen weiteren Zutaten finden. Der Geschmack der verschiedenen Produkte ist abwechslungsreich und einzigartig.

Der Tofu kann auf eine mehr als 2100-jährige Geschichte zurückblicken und wird nicht nur in China, sondern auch in den angrenzenden Ländern und der gesamten Welt gerne verzehrt.
Dass chinesischer Tofu in Japan sehr beliebt ist, dürfte allgemein bekannt sein. In Japan wird Tofu mit frischem Gemüsesaft versehen. Dieser „grüne Tofu“ ist nicht nur sehr hübsch anzuschauen, sondern er verfügt auch über einen hohen Nährwert. In Deutschland ist es zur Gewohnheit geworden, mit Tofu chinesische Gerichte wie Tofu mit Garnelen oder Blumenkohl-Tofu-Suppe zuzubereiten. In den letzten Jahren entdeckten zahlreiche Amerikaner ihre Vorliebe für den scharfen Tofu-Eintopf aus Chengdu Provinz mit Hackfleisch, Mapo-Toufu, sowie für Tofu aus dem Steintopf.

Darüber hinaus bestellen viele Amerikaner in chinesischen Restaurants sehr oft Sojasoße gekochtes Rindfleisch, Hühnchenwürfel in Currysoße und Tofu-Suppe. Folgerichtig urteilte das US-Magazin „Economic Outlook“: „Der größte Absatz und das überzeugendste Marktpotential stehen im kommenden Jahrzehnt durchaus nicht einem Auto, einem Fernseher oder sonst einem digitalen Gerät bevor, sondern dem chinesischen Tofu.“
Quelle: Confucius Institute Online
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