Der alte Pilgerpfad wurde erst im Jahre 1997 wieder eröffnet; zuvor war das Gebiet militärisches Sperrgebiet gewesen. Der Pfad nimmt seinen Ausgang (mit einem Kassenhäuschen) rund 100m nördlich des eingangs zum Jiufeng, zu welchem das Gebiet, den den Pfad zu Beginn durchläuft auch gehört. Es genügt zu wissen, dass beide scenic spots sich nordwestlich von Bei'anhe befinden (durchfragen!). Nach Bei'anhe kommt man zunächst über die Badalingautobahn, die man einige Kilometer nach Querung des 5. Ringes beim Schild "Bei'anhe" verlässt. Man folgt dann der breiten Straße in Richtung Westen, bis man Bei'anhe erreicht. Dort auf Schilder achten oder fragen!
Der Weg, der sich mehr oder weniger steil die Bergflanke bis zum Yangtai-Berg hochwindet, ist in der unter Hälfte mit Steinplatten gepflastert. Diese stammen aus der Zeit, als der Pfad als Pilgerweg angelegt worden war. Er führt an Teehäusern und Klosterruinen mit alten Bäumen vorbei und gewährt mitunter schöne Ausblicke auf die Ebene von Peking (Bucht von Peking); bei klarem Wetter kann man bis in die Stadtmitte blicken. Auf dem Bergsattel angekommen, kann man dem Steinweg weiter bis zum Miaofengshan folgen.
Die ganze Tour bis zu diesem Heiligtum, das für Jahrhunderte Ziel großer Pilgerzüge von Peking her war, ist nicht ohne Anspruch. Viele Wanderer steigen vom Sattel aus oder nach Erklimmung des nahen Yangtai-Shan wieder in die Talebene ab. Auch die kurze Route überwindet einen Höhenunterschied von rund 1000m. Die meisten Einheimischen ziehen es daher vor, sich in das Dorf am Fuße des Miaofengshan fahren zu lassen und von dort nach kurzen Aufstieg auf die Passhöhe beim Yangtaishan abzusteigen.
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