Die China International Garten Expo 2013 Beijing findet vom 18. Mai bis zum 18. November 2013 im Pekings südwestlichen Stadtbezirk Fengtai statt. Unter dem Motto „Gartenstadt, schöne Heimat” präsentieren 69 chinesische Städte sowie 37 ausländische Städte aus 29 weiteren Ländern kreative Gartenkunst. Sechs Monaten lang können die Besucher ein wahres Gartenparadies aus verschiedenen Regionen Chinas und aus Ausland auf der Garten Expo 2013 Beijing bestaunen.Für ausländische Besucher liegt der größte Reiz sicherlich darin, dass sie ein wahres Gartenparadies aus verschiedenen Regionen Chinas bestaunen können, ohne dafür viel reisen zu müssen. Alle Gärten sind kleine Miniaturen, die den Proportionen der Originalgröße nachempfunden sind. Allein in den ersten fünf Tagen nach der Eröffnung strömten 200.000 Besucher auf das Ausstellungsgelände.
„Ausländischen Touristen lege ich vor allem das Museum für Chinesische Gärten ans Herzen“, sagt Qiao Xiaopeng, stellvertretender Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Stadtbezirks Fengtai. Das Design des Museums zeige die wesentlichen Merkmale eines klassischen chinesischen Gartens. Als Chinas erstes Nationalmuseum für Gärten spiegele das MCG die Geschichte und Kultur sowie die Funktionen und Leistungen chinesischer Gartenbaukunst wider. Auf dem Museumsgelände mit seiner Fläche von knapp 50.000 Quadratmetern wurden die sechs bekanntesten klassischen chinesischen Gärten in Originalgröße nachgebaut.
So wurden etwa repräsentative Gärten aus Südchina wie der Changyuan-Garten aus Suzhou, der Yuyin-Garten aus Guangzhou und der Pianshi-Garten aus Yangzhou im Inneren des MCG nachgebaut. Außerhalb des MCG wurden zudem drei Gartenanlagen, die jeweils die bergigen, die flachen und die wasserreichen Gärten Nordchinas repräsentieren, angelegt. Selbst ein Miniaturmodell des Alten Sommerpalastes, das eine Fläche von 250 Quadratmetern einnimmt, ist innerhalb des MCG zu finden.
Der Haupt-Ausstellungspavillon, eine der wichtigsten Anlagen des Expo-Geländes, verfügt über eine bebaute Fläche von 50.000 Quadratmetern. Aus der Vogelperspektive betrachtet ähnelt er der arabischen Ziffer „Neun“. Beim Betreten der Haupthalle werden die Besucher zunächst durch einen 75 Meter langen spiralenförmigen Gang gelotst, bevor sie zu den herrlichen Landschaften des Expo-Parks gelangen. Gezeigt wird in der Haupthalle das Gemälde „Lugou Yunfa Tu (Transport von Rohholz an der Marco-Polo-Brücke)“, das eine lebhafte Szenerie an der Marco-Polo-Brücke, die während der Gründung der Hauptstadt der Yuan-Dynastie (1368–1644) als ein Umschlagsplatz von Rohholz diente, darstellt. Das Gemälde ist vergleichbar mit der „Qingming-Rolle“, dem berühmtesten Bild des chinesischen Malers Zhang Zeduan, das das Alltagsleben der Stadt Kaifeng, der Hauptstadt der Nördlichen Song-Dynastie (960–1127), während des chinesischen Totengedenktages zeigt. Diese Bildrolle wurde 2010 auf der Expo in Shanghai ausgestellt. Der Pavillon zeigt in erster Linie in- und ausländische Gartenkunst, neue Technologien, Materialien und Errungenschaften im Gartenbau und bei der Aufforstung sowie künstlerische Produkte der Gartenkunst, seltene Steine, Gestecke und Topfpflanzen.
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