Damaskusrosen sind eine Zuchtform mit schwerem betörendem Duft aus Kleinasien, die schon seit der Antike kultiviert wird. Mit den Kreuzrittern des 13. Jahrhunderts kamen die Damaskusrosen über Frankreich in die europäischen Gärten.
Das Banbidiandorf im Fangshan Bezirk Beijing ist auf einer großen Fläche mit wuchernden Damaskusrosen bedeckt, deren Pflückenszeit jährlich nur 20 Tage betragen und das unter strenger Zeitbeschränkung. Um die Rosen rechtzeitig pflücken zu können und auch aus Personalmangel haben die Bauern eine neue Methode eingeführt. Jeder, der 20 Yuan zahlt, darf im Garten diese Rosen pflücken, diese allerdings nicht nach Hause nehmen. Es hört sich so an, dass man für sie arbeitet aber nicht bezahlt wird. Allerdings! Aber das ändert nicht, dass sich über 200 Pekinger Bürger dafür angemeldet haben.
Grund dafür ist folgendes: Die Luft in einem Rosengarten ist nicht nur frisch sondern auch angenehm duftend; es ist eine gute Gelgegenheit für einen Ausflug mit Freunden, der Familien und auch allein; das Pflücken an sich tut dem Körper auch mit Sicherheit gut.
Wie vorhin erwähnt wurde, unterliegt das Pflücken strenger Zeitbeschränkung. Die beste Zeit dafür ist zwischen 5 Uhr morgens und 9 Uhr, in der die Rosen am meisten Öl enthalten. Man kann einen Tag davor schon in eines der Ferienhäuser einziehen und dann am nächsten Morgen möglichst früh losfahren.
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