Ein typisches und echtes Laobeijing ursprünliches Handwerk. Mit Juan ist dünner Seidenstoff gemeint. Juanhua wird auch Jinghua genannt.
Schon vor über 2000 tausend Jahren konnte man Blumen aus Stoffen machen. In der Tang-Dynastie setzen die Fauen Juanhua als Hauptdekoration ein. Es wurde in in 1972 ein Bündel Juanhua in einem Tang-Grab in Xinjiang gefunden, die hervorragende und weiter entwickelte Technik in Farbe und Gestaltung aufwies. Juanhua wird in vielen Festen, Zeremonien und an wichtigen Tagen sowohl im Kaiserhof als auch unter dem Volk benutzt.
Dafür wird hauptsächlich dünner Seidenstoff verwendet, Stoff aus Baumwolle kommt vor aber nur selten. Zum Anfertigen von Juanhua braucht man neben Seidenstoff noch gefärbte Stoffe, Eisenstahl und Stärke. Eine Juanhua wird durch mehere Arbeitsgänge. Dank der zauberhaften Technik und Handarbeit der Handwerker werden alle Blumen in Form von Juanhua hergestellt, so lange es sie gibt.
Sowie Juanhua ist Juanren auch eine alte Handarbeit ursprünglich aus Beijing. Schon in der Beisong-Dynastie gab es volkstümliche Handwerker, die aus unterschiedlichen Stoffen die Figur, die Bekleidung und beides zusammen in eine vollständige Menschenfigur verwandelten. In der Qing-Dynastie machte man aus Seidenstoffen unterschiedlicher Dichte die Figur des Gottes der Langlebigkeit und sie wurde als Geschenk dem Geburtstagskind geschenkt. Aus Metaldrähten wird die Knochenstruktur, aus Watte die Muskulatur, aus der Gaze die Haut, aus reiner Seide die Haare und aus Baumwolle die Kleidung hergestellt.
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