Trotz der Vielfältigkeit der Angebote an Mode in Beijing spielt die Seide immer noch eine wichtige Rolle und stellt eine Art von Eleganz dar.
Die Seide, die schon im Altertum Chinas Weltruf begründete, zählt bis heute zu den begehrtesten Landesprodukten. Ebenso arbeitsintensiv in der Herstellung und daher dank niedriger Löhne besonders preisgünstig ist Kleidung aus Kaschmirwolle. Auch für andere Kleidung lohnt ein Einkaufsbummel, vor allem durch die Kaufhäuser: Viele westliche Modefirmen lassen in China schneidern, ein Teil der Produktion wird dann billig auf dem heimischen Markt verkauft.
Attraktive Angebote gibt es zuhauf. Am besten ist der "Yashow-Markt", vor allem, wenn man billig einzukaufen wünscht - aber Achtung: kräftiges Feilschen nicht vergessen! Im "Yashow-Markt" kann man auch Stoffe kaufen und sie sich schneidern lassen. Ein ähnliches Sortiment findet sich im "Xiushui-Markt". Achten Sie bei Billigware unbedingt auf Fertigungsfehler, vor allem auf schiefe Nähte. Lassen Sie schneidern, räumen Sie für die Arbeit mindestens zwei Tage und zwei Anproben ein.
Soll es etwas Besseres und Originelleres sein, achten Sie auf die Ware chinesischer Designer, z. B. in der "Youyi Shopping City", dem zum Lufthansa Center gehörenden Kaufhaus. Die hat dann freilich auch ihren Preis. Am anderen Ende der Zeitskala steht Ruifuxiang, Dashalan 5, der im 19. Jahrhundert gegründete traditionsreichste Seidenladen der Stadt, der aber auch Woll-, Baumwoll- und Pelzwaren führt. Oder wollen Sie richtig viel Geld ausgeben? Dann ist das "Peninsula Hotel" Ihr Ziel, ein Kaleidoskop des Luxus: Armani, Chanel, Dior, Lanvin, Prada, Ungaro.
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