Die Ming-Gnäber sind eine Sammelbezeichnung für die Mausoleen von 13 Ming-Kaisern; sie wurden nach der Verlegung der Hauptstadt nach Beijing in der Ming-Dynastie gebaut. Sie befinden sich am Südhang des Tianshou-Berges im Kreis Changping bei Beijing. Der Heilige Bezirk mit ciner Fläche von 120 qkm ist von Bergen umgeben, ein Fluß schlängelt sich vor den Gräbern dahin.
Der Bau der Ming-Gräber begann mit der Errichtung des Changling-Grabes im 7. Jahr der Regierungsperiode Yongle (1409) und endete mit der Errichtung des Siling-Grabes in den ersten Jahren der Regierungsperiode Shunzhi der Qing-Dynastie. Er nahm über 200 Jahre in Anspruch. In der Reihefolge ihrer Erbauung heißen sie Changling, Xianling, Jingjing, Yuling, Maoling, Tailing,Kangling, Yongling, Zhaoling, Dingling, Qingling, Deling und Siling. Im Heiligen Bezirk sind 13 Kaiser, 23 Kaiserinnen, eine kaiserliche Kongkubine und einige Dutzend Hofmädchen ( als Grabbeigaben ) begraben. Heute sind Changling, Dingling und Sinling sowie der Heilige Weg den Touristen zugänglich.
Die Ming-Gräber sind die vollständigste und größte Mausoleengruppe in China. Die oberirdischen wie auch die unterirdischen Bauten sind gut erhalten. Der Heilige Weg, der vom Ehrentor aus Marmor zum Changling-Grab führt, demonstriert die Würde der Kaiser. Je nach der Bedeutung des Kaisers sind die Grabstätten in Größe und Ausstattung, jedoch nicht in ihrer Grundkonzeption verschieden: Sie bestehen alle aus oberirdischen und unterirdischen Bauten.
1957 wurde das Dingling-Grab freigelegt. Etwa 3000 wertvolle Kulturgegenstände wurden exkaviert.
Ticketspreis: 40 Yuan (01. November bis 01. März im nächsten Jahr), 70 Yuan (01. April bis 31. Oktober)
Adresse: im Tianshou Berg, Changping-Bezirks (天寿山,昌平)
Telefon: 010 60761185
(Quelle: CCTS)
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