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Zhihua-Tempel
  发表日期:2021年2月20日  共浏览224 次   出处:www.seeinchina.com     【编辑录入:中华旅游网
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Hier spielt die Musik, scheint es aus dem alten Gemäuer des Zhihua-Tempels im Beijinger Stadtbezirk Dongcheng zu tönen. Bisher unentdeckt von den Besuchermassen, war das mingzeitliche Heiligtum über Jahrtausende nicht nur ein Zentrum für den buddhistischen Glauben, sondern auch für geistliche Musik. Über 27 Generationen wurde hier die sogenannte Zhihua Si Jing Yinyue von Mönchen weitergereicht. Doch die Klänge sind bei weitem keine Vergangenheitsmusik. Um die alte Musikkunst zu bewahren, wurde die Zhihua Si Jing Yinyue auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Volksrepublik China gesetzt. Im Tempel selbst können sich Besucher täglich in die Klangwelt der Ming-Dynastie (1368-1644) zurückversetzen lassen.

Der Bau des Tempels geht auf einen umstrittenen Zeitgenossen der Ming-Dynastie zurück. Nämlich auf den mächtigen Eunuchen Wang Zhen, der den Zhihua Si im Jahr 1444 als Privattempel erbauen ließ. Der aus der Provinz Hebei stammende Wang Zhen war von klein auf am kaiserlichen Palast tätig. Dort kam er in der Regierungszeit von Kaiser Ying Zong (1436-1449/1457-1464) als Protokollchef und enger Vertrauter zu großer Macht. Unter seinem Einfluss führte Ying Zong im Jahr 1449 einen Feldzug gegen die Mongolen, bei dem er in der Schlacht von Tumu gefangen genommen und Wang ermordet wurde. Diese Auseinandersetzung sollte als das größte Militärdebakel der Ming-Dynastie in die Geschichtsbücher eingehen. Ungeachtet dessen erlebte der Zhihua-Tempel im Anschluss an die Regierungszeit von Kaiser Ying Zong eine Blütezeit von 300 Jahren.

Nach einer Legende entließ Kaiser Ying Zong zwischen 1436 und 1440 mehr als dreitausend kaiserliche Hofmusiker, von denen einige später unter den musikalischen Mönchen des Zhihua-Tempels wiederzufinden gewesen sein sollen. Lange Zeit wurde die Tempelmusik wie ein Staatsgeheimnis behütet. Jeder der Mönche bekam nur den für sein Instrument wichtigen Part der Stücke beigebracht. Es wurden überwiegend Palast- und Volksmusikstücke gespielt und buddhistische Gebetslieder gesungen. So entstanden im Laufe der Zeit zirka zweihundert Melodien. Nach und nach wurden die Stücke in der traditionellen chinesischen Notenschrift Gongchepu auf Papier gebracht. Bis heute spielen die Behüter der Zhihua Si Jing Yinyue auf mingzeitlichen Blasinstrumenten, wie Guan, Sheng und Di sowie auf Perkussionsinstrumenten, wozu auch Gongs mit dem Namen Dangzi zählen. Viermal täglich musizieren sie in ihren gelben Gewändern für Buddha und Tempelbesucher und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt dieser überlieferten buddhistischen Musik in China.

Auch aus architektonischer Sicht birgt der Tempel mit seinen Ming-Zeit typischen schwarzglasierten Dachziegeln einige Schätze. Dazu gehört unter anderem ein schön erhaltener achteckiger Drehschrank, in dem buddhistische Schriften aufbewahrt wurden. Allzu gerne würde man einen Blick in die mit Buddhas verzierten hölzernen Schubladen werfen.

Hinkommen

智化寺 东城区东城区朝阳门南小街禄米仓胡同5号

5 Lumicang Hutong, Chaoyangmen Nanxiaojie, Dongcheng

U-Bahnlinie 2 und/oder 1, Chaoyangmen oder Jianguomen

Täglich 8.30 bis 16.30 Uhr geöffnet; Musikvorstellungen finden täglich um 9.00, 10.00, 11.00 und 15.00 Uhr statt.

Eintritt: 20 Yuan

Es lohnt sich, den Besuch des Zhihua-Tempels mit einem Gang durch das umliegende Hutong-Viertel zu verbinden.


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