Im Gebiet Fangshan, so etwa 65 km weit vom Stadtzentrum der chinesischen Hauptstadt Peking, wurde der Geopark Fangshan, ausgewiesen, da die wechselhafte und besondere geologische Situation große Aufmerksamkeit unter Fachleuten und interessierten Laien erregte. Das Gebiet ist 954 Quadratkilometer groß und liegt auf dem Gebiet des Verwaltungsdistrikts Peking und der Provinz Hebei. 490 Quadratkilometer davon befinden sich in Peking, 463,95 Quadratkilometer in der Provinz Hebei. Der Geopark Fangshan besteht aus insgesamt acht Zonen, darunter zwei nationalen Geoparks.
Der Nationalpark der Shangfang-Berge (chinesisch: 上方山国家森林公园) im Geopark Fangshan ist ein Ziel in der südwestlichen Umgebung von Peking, das nicht nur eine schöne Natur vorzuweisen hat, sondern darüber hinaus auch Sehenswürdigkeiten wie Tempel und Pagoden besitzt. In den Shangfang-Bergen kann man eine faszinierende Landschaft aus grünen Wäldern, bizarren Bergen und Gipfeln wie auch eine große Menge von Höhlen, die Ruhe der Natur und frische Luft genießen.
Wer einmal in den Shangfang-Bergen war, wird die einzigartige Umwelt nie vergessen. Der höchste Gipfel erreicht eine Höhe von 860 Metern. Ein Berg in den Shangfang-Bergen trägt den Namen "Berg der Säule des Himmels". Vom "Berg der Säule des Himmels" kann man die kompletten Shangfang-Berge sehen. In den Shangfang-Bergen werden mehr als 95 % der Fläche von Pflanzen bedeckt. Es wird gesagt, dass bereits vor Tausenden von Jahren hier ein Mönch lebte und angefangen hat, sich um die Bäume zu kümmern. Heute sind die Wälder hier die einzigen und am besten erhaltenen Sekundärwälder in ganz Nordchina. In den Wäldern steht eine große Anzahl von alten und großen Bäumen. Einige der Bäume gehören zu besonders geschützten Arten. Ebenfalls eine Besonderheit der Berge sind die Tropfsteinhöhlen, von denen man in den Bergen ganz viele finden kann. Davon sind die neun natürlichen Höhlen besonders sehenswert. In den Höhlen kann man verschiedene Formen der Tropfsteine bewundern. Die selbstredend bekannteste Höhle ist die erste Höhle, nämlich die "Höhle der Wolken und des Wassers". Die "Höhle der Wolken und des Wassers" ist breit und groß und hat eine Tiefe von 630 Metern in der es über 120 Orte gibt, die nach ihren eigenartigen Formen benannt wurden. Alle Namen der Steine wurden nach den Mönchen benannt, die einmal in diesen Bergen gelebt haben. Gleichermaßen erwähnenswert ist auch die "Grube des Himmels" auf einem Berg selbst. Die "Grube des Himmels" hat einen Durchmesser von 30 Metern und eine Tiefe von 70 Metern. In der Grube wurden Fossilien von Tieren und Pflanzen gefunden. Weitere Untersuchung und Forschung werden noch gemacht.
Die Shangfang-Berge haben seit Langem schon eine Verbindung mit dem Buddhismus. Schon vor 1400 Jahren haben auf den Shangfang-Bergen Mönche gelebt. In der Han-Dynastie wurde der erste Tempel in den Shangfang-Bergen gebaut. Bis heute leben noch Mönche in den Tempeln in den Bergen im Geopark Fangshan.
Von Peking aus sind der Geopark Fangshan mit den Shangfang-Bergen eine perfekte Wahl für einen Wochenendausflug oder einen Tagesausflug zum Wandern und Erholen.
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