Die Polytechnische Universität wurde 1960 mit fünf technischen Abteilungen gegründet. Die erste Gruppe von Studenten kam von der Technischen Universität Peking (Beijing Institute of Technology) und von der Pädagogischen Universität Peking. 1981 wurde die Graduiertenschule eingerichtet und 1985 vergab die Schule erstmals Doktortitel mit internationalem Standard. 1990 übernahm die Polytechnische Universität das College für Ökonomie und Management von der Beijing Union University und 1993 wurde das College für Informatik ein Teil der Universität. Im Jahr 1993 errichtete die Polytechnische Universität durch Kooperationen mit lokalen Firmen das Experimental College, das später unabhängig wurde. Mehrere Jahrzehnte lang spielten die Sozialwissenschaften darin eine wichtige Rolle. Vor allem die Erfolge von Fakultäten im Bereich der Ökonomie, Jura und anderen Sozialwissenschaften zeigen, dass diese Universität de facto eine umfangreiche Universität mit einer großen Auswahl an Schulen und Colleges ist. Die meisten Erfolge sind im Bereich der technischen Forschung und Ausbildung zu verzeichnen.
In der Sporthalle der Polytechnische Universität fanden bei den Olympischen Sommerspielen 2008 die Wettbewerbe im Badminton und in der Rhythmischen Sportgymnastik statt. Die für die Spiele neu gebaute Halle bietet auf einer Fläche von 24.383 Quadratmetern 5.800 feste und 1.700 temporäre Sitzplätze. Im Dezember 2007 fand in der Halle das Protour-Finale der ITTF statt. Nach den Olympischen Spielen soll hier die chinesische Badminton-Nationalmannschaft beheimatet sein.
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