Wu Peifu (1874 - 1939) stammte aus Penglai/Shandong; seine klassischen konfuzianische Aus-bildung schloss er mit dem Erwerb des xuicai-Titels ab (was bedeutet, dass er die erste und unterste Staatsprüfung bestand). Er wandte sich einer soldatischen Karriere zu, indem er in die Beiyang-Armee Yuan Shikais eintrat. Er wurde einer der Hauptvertreter der Zhili-warlord-Fraktion. 1923 beendete er, obwohl er sich durch Bildung und Verstand von vielen seiner warlord-Kollegen positiv abhob, den Bahnarbeiterstreik der Hankou-Peking-Linie mit Gewalt.
Dieser Streik droht die Bahnlinie, seine einzige Finanzierungsquelle, lahm zu legen. Zudem war der Streik stark durch kommunistische Gewerkschafter wie Deng Zhongxia bestimmt, durch deren Organisationstalent sich der General auch für die Zukunft gefährdet sah. Zudem brauchte er Geld für die bevor-stehenden Kriege mit Zhang Zuolin, dem warlord der Mandschurei. Diesen Krieg erlor es ebenso wie die Auseinandersetzung mit den Truppen des Guomindang-Nordfeldzuges unter Tschiang Kaishek. Er lebte darauf zurückgezogen in Peking und verweigerte sich der Zusammenarbeit mit den japanischen Besatzern (seit Kriegsbeginn 1937), was in ihn China zum Volkshelden werden ließ.
Die Residenz ist ein siheyuan im Stil der späten Qing, mit vier aufeinander folgenden Höfen.
Sie ist jetzt in die Liste der Kulturschutzobjekte des Bezirks Dongcheng aufgenommen.
Sie ist leider nicht der Öffentlichkeit zugänglich.
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