In der westlichen Umgebung von Wenquan erhebt sich ein Berg. Es gibt die Sage, dass dort zur Jinzeit ein feiner und glatter, schwarzer Pigmentstein gefunden wurde, der von den Hofdamen zum Färben der Brauen benutzt wurde. Deswegen erhielt der Berg den Namen: Augenbrauengestalter-Berg (Huameishan).
Am Fuß des Berges gab es ursprünglich einen Teich mit einem Durchmesser von 10m.
Man sagt, dass sich ein Schwarzer Drache darin verborgen hielt, es habe daher im Überfluss Wasser gegeben. Die ganzen Jahre hindurch habe es sich nicht erschöpft, daher der Name “Schwazdrachen-Teich”. Daher begann man im 22. Regierungsjahr des Chenghua-Kaisers der Ming (1486) mit dem Bau eines Drachenkönigheiligtums, um dem Drachenkönig zu opfern; er wurde für den Kaiser und die Baixing ein heiliger Ort der Bitte um Regen. Die Wanli-, Kangxi-, Qianlong-Kaiser stellten sich häufig ein, um um Regen zu beten.
Das Heilgtum orientiert sich nach Osten und lehnt sich an den Berg. Die Hallen reihen sich auf der jeweils nächsten Stufe hintereinander auf. Darunter befindet sich die Drachenkönghalle mit gelbziegligem Firstdach nach der Art des runden Schutzdaches. Vor der Halle befinden sich vier gelbzieglige Gedenktafelpavillons, die ein Halbwalmdach besitzen. Es haben sich erhalten in persönlicher Kalligraphie Inschriften des Qianlong- und Yongzheng-Kaiser sowie des Akaedmielehrers der Qingzeit Gao Shiqi (1645 - 1704). Nördlich des Shanmen befindet sich ein sich um den Teich herumwindender, ovaler Korridor, äußerst exquisit; obwohl dieses Heilgtum in seinen Ausmaßen klein ist, ist es hervorragend konzipiert und ausgeführt, glänzend und großartig. In den Außenbezirken ist ein solches Bauwerk selten zu sehen. Es ist ein Kulturschutzobjekt auf Hauptstadtebene.
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