Dieses Kloster wurde durch den Eunuchen Yang Yongsuo [杨用所] vom Hanjingchang (Anstalt zum Druck der buddhistischen Schriften) gegründet, der als kaiserlicher Pferdeaufseher fungiert. Das Gründungsjahr ist das 30. Regierungsjahr des Wanli-Kaisers der Ming (1602). Im 35. Jahr des Wanli-Kaisers Shenzong (1607) wurde auf kaiserlichen Befehl ein Fundus zur Errichtung des Klosters angelegt, das den Namen „Schützer des Landes, großes Wohlwollen und Freudlichkeit“-Kloster erhielt. Es hat die übliche Nord-Süd-Ausrichtung. Es nimmt die ungeheuere Fläche von 30 mu (= zwei Hektaren) ein. An Klosterbauten finden sich die Torhalle, die Tianwang-Halle (Halle der Himmelskönige), die Miqin-Halle, die Guanyin-Halle und die Sakyamuni-Halle, insgesamt als fünf Großhallen. Die Sakyamuni-Halle war ein zweistöckiger, viereckiger Pavillonbau mit einem Dach mit drei Traufen. Es war groß und majestätisch, leider wurde es im neunten Jahr der Rpublik (1920) durch Feuer zerstört.
Der Kangxi-Kaiser der Qing hat das Kloster in seinem 57. Regierungsjahr (1714) großzügig umbauen lassen; zur Linken des Klosters befand sich der temporäre kaiserliche Wohnhof, der ursprünglich fünf Höfe umfasste. Auch er ist leider verschwunden.
Das Kloster befindet sich in einem entsetzlich verkommenen Zustand, wie die Bilder beweisen. Es ist zu hoffen, dass diese historisch bedeutende Anlage wieder in einer annehmbaren Zustand zurückversetzt wird.
Anfahrt: Es liegt westlich des Wangqing-Dorfes, im Norden der Doudian-Gmeinde. Auf der Jingshi-Autobahn, die nach Shijiazhuang im Südwesten Pekings führt bis zur Ausfahrt "Doudianqiao" [窦店桥] Das Kloster befindet sich direkt neben der Ausfahrt.
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