Die Pagode wurde während der Liao-Dynastie errichtet. Sie besitzt einen achteckigen Grundriss und fünf Stockwerke im Hochpavillonstil [楼阁式]. Im Innern ist die hohl und dadurch begehbar. Sie ist aus Ziegelsteinen aufgemörtelt; Elemente der Holzstrukturarchitektur sind in Ziegelstein ausgeführt. In den Jahren ihrer Errichtung diente die Pagode vor allem dem Zweck, das Land um die Stadt militärisch auszuspähen.
In der Pagode befinden sich gemauerte Treppen, über welche an bis unters Dach des Baues steigen kann. In den Außenmauern kann man Öffnungen zum Hinausblicken entdecken. der Pagodenkörper ist 32,7m hoch, mit Basis und Spitze beträgt die Höhe 44,56m. Die genannte Basis erhebt sich 6,3m in die Höhe, es handet sich um eine Sumeruberg-Basis. Um den Pagodenkörper herum ziehen sich Reliefs von Menschen-darstellungen, Pflanzen und Tieren; sie sind fein ausgeführt, leicht und fließend konzipiert. Jedes der fünf Stockwerke ruht auf einer Sumeru-Basis auf, nach oben schließen sie ab mit Trauf und Dougong-Konsolen. Jedes Stockwerk besitzt vier Tore und Fenster.
Die Spitze der Pagode nach nach einem der bekannten Formen gebildet: Es handelt sich um einen Lotusblüten-Schatzperlen-Abschluss, der aus Ziegelsteinen geformt ist. Die Gesamtpagode ist wohlproportioniert und ruht in sich. Diese altertümliche Art von Pagode ist in Peking einzigartig. Sie ist in die Liste der Pekinger Kulturschutzobjekte aufgenommen.
Die Pagode befindet sich östlich der Kreishauptstadt Liangxiangzhen, Fangshan Vorstadtsbezirk.
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