Hutong, die traditionellen schmalen Gassen, die sich durch Beijing ziehen, kämpfen ums Überleben und verschwinden langsam aus dem Bild der Stadt. Aber die lokale Gemeinde des Shijia Hutong hat einen Weg gefunden seinen Teil für Beijing zu bewahren.
Als einer der ältesten Hutongs in Beijing, wurde Shijia Hutong in der Yuan Dynastie (1271-1368) gebaut und ind er Ming Dynastie (1368-1644) renoviert. Viele chinesische Berühmtheiten, wie Intelektuelle und Offizielle haben hier früher gelebt.
Das Shijia Hutong Museum – Beijings erstes Museum mit dem Thema Hutong ist nun seit einem Monat im Hof Nr.24 des Shijia Hutong im Dongcheng Distrikt geöffnet.
Das Museum ist ein Projekt von der Prince Charities Foundation China zusammen mit der Chanoyangmen Subdistrikt Regierung. Es ist ein Gemeindemuseum, das die Geschichte und Kultur des Shijia Hutongs dokumentiert und das Leben der lokalen Gemeinde verbessert.
Der Bau began 2011. Die meisten Ziegel und Fliesen wurden in der Nachbarschaft gesammelt. Das Museum behält die alte Struktur des Hutongs bei und hat 10 Gallerieräume und multifunktionelle Hallen, die für interaktive Events wie Vorlesungen genutzt werden.
Die Innendekoration und die Ausstellung wurden von der Chaoyangmen Subdistrikt Regierung betreut.
Die permanente Ausstellung bietet generelle Informationen über Hutongs, sowie die Geschichte und Fotoarchive des Shijia Hutongs und die Berühmtheiten, die hier einst lebten, genauso wie das alltägliche Leben der Einwohner.
Im Hauptausstellungsraum gibt es ein großes Modell des gesamten Shijia Hutongs, nachgebildet nach einem alten Bild und es ist die Hauptattraktion. Neben dem Modell kann man sich eine kurze Dokumentation über die Geschichte der Einwohner anhören.
Objekte, die einmal im alltäglichen Leben benutzt wurden, helfen, sich die andere Zeitperiode besser vorzustellen. Alle Ausstellungsstücke wurden von Menschen aus der Nachbarschaft gespendet.
Zwei Räume wurden hergerichtet, um ein typisches Wohnzimmer aus der damaligen Zeit zu zeigen. Eines aus den 50ern bis 60ern, das Zweite aus den 70ern bis 80ern. Die Räume zeigen die ökonomische und soziale Veränderung in dieser Zeit.
Das Museum ist dienstags bis sonntags kostenlos für Sie geöffnet.
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