Die Shandong-Küche (山东菜) wird auch als Lu-Küche genannt. Ob man die gesamte chinesische Küche in acht oder vier Bestandteile gruppiert, bleibt die Shangdong-Küche stets Nummer eins. Grund dafür ist ihr unumstrittener Einfluß auf die chinesische Küche insgesamt und vor allem auf die Beijing-Küche und die der kaiserlichen Familie. Man sagt sogar, dass auf ihr kulinarisches Kochverfahren die meisten Küchen Chinas zurückzuführen seien. Die Kochschulen in Nordchina-Beijing, Tianjin und Nordostchina- sind alle Zweige der Shandong-Küche. Außerdem werden die typischen Gerichte in den meisten nördlichen Familien mit vereinfachtem Shandongverfahren zubereite.
Unter der Shandong-Küche zählen zwei Stile als bekanntesten:
Jiaodong-Stil,der das Essen von Fushan, Qingdao und Yantai um fasst, ist charaktarisiert durch ihre Meeresfrüchte mit leichtem Geschmack. Jinan-Stil hingegen beinhaltet die Gerichte aus Jinan, Dezhou und Tai'an. Eine ihrer Eigenschaften ist dass bei der Zubereitung der Gerichte Suppe verwendet wird.
Was die Zutaten der Shandong-Küche betrifft, wird es in meisten Fällen Meeresfrüchte inklusiv Garnelle, Muschel, Seegurke etc bearbeitet. Darüber hinaus wird auch Mais sehr umfangreich verwendet, der allerdings nicht in großer Menge in Nordchina kultiviert wird. Anders als Zuckermais ist Shandong Mais eher stärkehältig. Außerdem verwendet man auch viele Erdnüsse und Getreide. Als Gewürze bevorzugt die Shandong-Küche Sojapaste, Frühlingszwiebel und Knoblauch und um den Geschmack zu verbessern gibt man meistens klare Brühe oder Milchbrühe dazu.
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