Gut 3 Km südwestlich des Qianmen verläuft die Niu Jie (Rindergasse), eine beengte Verkehrsader im moslemische Viertel der Stadt. Die Straße, ein Hutong, der abseits der Guang’anmenwai Dajie und an der Buslinie 6 vom Nordtor des Tiantan-Parks liegt, wird von Ständer und Straßenhändlern gesäumt, die gebackene Teigringe, Reiskuchen und Shaobing(Muffins) anbieten.
Die weißen Hüte und Bärte der Männer sind das augenfälligste kennzeichen, das die hier lebende Hui-Minderheit- in Beijing zählt sie fast 200, 000 Angehörige- con den Han-Chinesen unterscheidet. Zentrales Bauwerk ist die hübsche Moschee am südlichen Ende der Straße, ein farbenfrohes, in chinesichem Stil gehaltenes Gebäude, dessen Durchgänge mit abstrakten chinesischen und arabischen Ornamenten und Kalligrafien verziert sind, Ohne Sondergenehmigung ist weder ein Blick auf die aus der Yuan Dynastie stammende Koran-Abschrift noch in die große Gebetshalle möglich, Besuchern steht jedoch immerhin der Hof offen.
An zwei Gräbern persischer Imams, die im 13.Jh. Zum Gebet hierhier kamen, gibt es dort einen kufpfernen Kochkessel zu sehen, in dem Speisen für die Glaubensbrüder zubereitet wurden.
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