Der Platz des Himmlischen Friedens in Peking ist das politische Zentrum der chinesischen Hauptstadt und der Volksrepublik China und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Pekings. Auf chinesisch heißt der Platz 天安门广场 "Tian'anmen Guangchang".
Rund um den Tiananmen-Platz befinden sich zahlreiche Kultur- und Regierungs- und Parteigebäude. Hier steht unter Anderem die Große Halle des Volkes, wo der chinesische Nationale Volkskongress tagt, offiziell das höchste Entscheidungsorgan der Chinesischen Kommunistischen Partei.
Bedeutung des Tiananmen-Platzes für China
Es waren auch die chinesischen Kommunisten, die den Platz des Himmlischen Friedens bauen ließen, nachdem sie den chinesischen Bürgerkrieg gegen die Regierung der Republik China gewonnen hatten.
Während die Überreste der republikanischen Chinesen auf Taiwan einen neuen Staat aufbauten, ließ Mao Tsetung in Peking den Tiananmen-Platz errichten, um hier Massenaufmärsche mit über einer Millionen Teilnehmern abhalten zu können.
Bis heute ist der Platz des Himmlischen Friedens einer der größten befestigsten Versammlungsplatz der Welt geblieben. Hier wurde von Mao Tsetung die Volksrepublik China ausgerufen und jugendliche Massen zu Terroraktionen während der Kulturrevolution angestachelt. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens fanden 1989 auch die Studentenproteste statt, die wenig später von der Regierung blutig niedergeschlagen wurden.
Heute ist der Tiananmen-Platz immer noch ein symbolisch wichtiger Ort für die Volksrepublik China. Zu erkennen auch daran, dass auf dem Platz besonders viel in zivil gekleidete Polizei "undercover" unterwegs ist. Die Sorge der Regierung in Peking um plötzliche Versammlungen oder Protestkundgebungen scheint ungebrochen.
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