Der ganze Park ist künstlich angelegt. Die Bäume sind deshalb nicht so groß, wie sie in einem Waldpark sein sollen. Generell hat Beijing viel weniger Grün als Deutschland. Aber im Vergleich zu anderen Städten Chinas, insbesonderen zu den Städten in Nordchina, kann Beijing schon als "Gartenstadt" bezeichnet werden. Übrigens bemüht sich die Beijinger Verwaltung, einige Vorort-Parks einzurichten, damit die Bürger nach dem Essen dort angenehm spazieren können.
Der mit seinen 680 Hektar äußerst weitläufige Olympische Forstpark ganz im Norden des Olympiageländes lädt Besucher zu ausgedehnten Spaziergängen ein und dies sogar völlig kostenfrei. Trotzdem zieht der Park nicht so viele Besucher an, wie vielleicht anzunehmen wäre und wirkt dann manchmal ein wenig trostlos und verlassen. Außerdem ist der Park nicht so dicht bepflanzt, wie es der Name vermuten lässt, so dass in den kälteren Jahreszeiten ein Besuch nicht unbedingt zu empfehlen ist.
Doch gerade um den 85 Meter hohen "Berg" im Zentrum wird der Park dann seinem Namen durchaus wieder gerecht, außerdem bietet sich von dort oben ein schöner Blick über weite Teile der umliegenden Stadt. Insbesondere im Sommer lohnt sich ein Besuch also schon, außerdem stellt der Forstpark ein gutes Ausflugsziel für Familien dar und ist ein wahres Paradies für Jogger.
Adresse: Chaoyang Bezirk, Bechendong Strasse
Anreise: Der Eingang zum Park befindet sich direkt bei der U-Bahn-Haltestelle Senlin Gongyuan Nanmen
Eintrittspreise: Eintritt frei
Öffnungszeiten: 15.3. - 15.11. 6.00 - 20.00 Uhr; 16.11. - 14.3. 8.00 - 18.00 Uhr
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