Hierbei handelt es sich um eine Art Snack, die in vielen Regionen Chinas besonders bei Kindern beliebt ist. Hauptzutaten sind einfach Rohrzucker oder Maltose und daraus zaubern die Künstler Figuren, Tiere, Pflanzen ect. Von Zuckerfiguren gibt es graphische und stereometrische, wobei das letztere geblasen werden.
Ursprünglich waren Zuckerfigurhändler alle Handwerker, die eine Schulterstange trugen. Sie trugen Rohrzucker oder Maltose und Werkzeuge dafür an einem Ende und ein Herd zum Erhitzen am anderen Ende. Bei der Aufarbeitung wird der Zucker erhitzt, bis er braun wird und manche Handwerker verwenden auch noch andere Farbstoffe - wie z.B. Rot oder Grün. Dabei ist das Feuerkontrollieren der Schlüssel, warum die Zuckermasse bei übermäßig hoher Temperatur zu flüssig wird und bei zu niedriger Temperatur der Zucker zu hart wird. Beide Extreme führen zu Schwierigkeiten bei der Gestaltung.
Der Grund warum Zuckerfiguren langsam aus unserem Blick geraten, hängt mit Hygienegründen zusammen. Sie werden meist von Straßenhändlern verkauft und teilweise kann man sie auch nicht aufbewahren. Heutezutage kann man sie nur noch bei besonderen Anlässen, wie bei Festen oder Tempelmessen besichtigen. Wenn man neugierig geworden ist, kann man sich ein Exemplar kaufen.
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