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Automuseum Beijing: Im Reich der vier Räder
  发表日期:2021年2月2日  共浏览215 次       【编辑录入:中华旅游网
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Das Automuseum Beijing ist das größte seiner Art in China und hat einige echte Raritäten aufzuweisen

Autoliebhaber, die in diesem Jahr nicht zur großen Autoshow nach Shanghai reisen konnten, haben auch in Beijing eine Möglichkeit, ihrer PS-Liebe zu frönen. Das Automuseum im Südwesten der Hauptstadt ist das größte seiner Art in China und erzählt auf rund 50.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Geschichte des Automobils und wie es auch in Zukunft die Welt verändern wird. Zu den Ausstellungsstücken zählen mehr als 80 Oldtimer, darunter chinesische und osteuropäische Modelle, die vor allem für westliche Besucher echte Raritäten sein dürften.

Von außen präsentiert sich das 2011 eröffnete Museum futuristisch. Aus der Vogelperspektive hat das von einem deutsch-kanadischen Architektenteam entworfene Gebäude die Form eines Auges. Die metallisch glänzende Fassade mit den lang geschwungenen Linien ist schon von weitem sichtbar und lässt an ein Auto aus einer fernen Zukunft denken.

Genauso modern geht es in der großen lichtdurchfluteten Innenhalle, dem Herzstück des Museums, weiter. Sie ist als offener Raum angelegt und ermöglicht den Besuchern einen Panoramablick auf die insgesamt fünf Ausstellungsebenen mit ihren rund 6000 Exponaten. Ein besonderes Schmankerl ist ein gläserner Autoaufzug, auf dem ähnlich wie bei einem Paternoster bis zu 20 Modelle rotieren können.

Überhaupt ist das Museum immer wieder für kleine atmosphärische Besonderheiten gut. So werden die Eintrittskarten (30 Yuan) vor dem Gebäude in einem historischen Eisenbahnwaggon aus dem 19. Jahrhundert verkauft, und mit dem Hinweis „Bei uns geht es ganz oben los!" wird man zum Start der Besichtigung sacht zum Aufzug bugsiert und im fünften Stock in der „Halle der Erfindungen" wieder ausgespuckt.

Dort veranschaulichen zahlreiche Exponate, allesamt auch in englischer Sprache beschriftet, die Geschichte des Autos, von der Erfindung des Rades vor rund 4000 Jahren, über Pferdekutschen bis hin zur Dampfmaschine und zum Verbrennungsmotor, der während der Industriellen Revolution in Europa entstand. Auch ein Nachbau des „ersten Mercedes" befindet sich im Museum. Das 1885 von Karl Benz erfundene dreirädrige Gefährt war das erste benzinbetriebene Fahrzeug und gilt als Urahn des modernen Automobils. Der Ford T, das erste Auto, das in Millionenstückzahl am Fließband hergestellt wurde, markiert einen weiteren historischen Meilenstein und ist ebenfalls in der Schau vertreten. Neben dieser bezahlbaren Massenware entstanden aber auch extravagante Luxusfahrzeuge für eine wohlhabende Klientel, von denen das Museum mit dem Lincoln V12 Phaeton und dem Bugatti Typ 3A einige herausragende Vertreter präsentiert.

Ein paar Schritte weiter trifft man auf liebgewonnene alte Bekannte, ihr Anblick lässt die Ausstellung für den einen oder anderen nicht mehr ganz jungen Besucher aus dem Westen mit Sicherheit zu einem nostalgischen Erlebnis werden. In einer Reihe präsentieren sich die „Ente" von Citroen, der Fiat Bambino und der VW Käfer. Die millionenfach verkauften Kleinwagen ohne großen Schnickschnack symbolisieren die Wandlung des Autos zu einem Statussymbol für Jedermann und stehen für einen neuen Lebensstil im Nachkriegseuropa.

Parallel dazu erfährt man so einiges über Chinas Beitrag zur automobilen Geschichte. Man staunt über Fuhrwerke aus vorchristlicher Zeit oder Fahrzeuge, die die zurückgelegte Distanz messen konnten oder sich wie ein Kompass automatisch nach Süden ausrichteten. Einen Einblick in die Autoindustrie, die sich im kriegsgebeutelten China erst nach Gründung der Volksrepublik 1949 entwickelte, geben die Autos der Changchun First Automobile Works. 1958 produzierte sie mit dem Modell Dongfeng (Ostwind) den ersten Mittelklassewagen des Landes und kurz darauf kam die wuchtige Funktionärslimousine Hongqi (Rote Fahne) auf den Markt, zu deren berühmtesten Insassen Richard Nixon und Mao Zedong zählten. Beide Modelle werden außerdem zusammen mit dem Wagen der Kaiserinwitwe Cixi und Oldtimern aus der ehemaligen Sowjetunion und Osteuropa, mit denen China zu jener Zeit engen politischen Kontakt pflegte, in einer Sonderausstellung präsentiert.

Aus der Vergangenheit wird der Besucher dann direkt in die Zukunft des Autos mit ihren gehobenen Ansprüchen an Umweltschutz, Komfort, Funktionalität und Design katapultiert. Eine ganze Etage des Museums widmet sich der Frage, wie sich Fahrzeuge und Verkehr nachhaltiger gestalten lassen. Zur Sprache kommen Trends wie intelligente Verkehrssysteme, Autorecycling sowie die Nutzung neuer Materialien und Energien. Exponate wie Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie Autos aus umweltfreundlichen Materialien dienen der Veranschaulichung. Konzeptautos und kreative Designs verraten, wie die Mobilität auf vier Rädern in Zukunft aussehen könnte.

Der Besuch des Museums lohnt aber nicht nur für passionierte Autofans. Dafür sorgt nicht nur die breite und bunte Themenpalette, die die Rolle des Autos im Kino genauso umfasst wie die Entwicklung des Motorrennsports, sondern auch die kreative Auswahl der Ausstellungsobjekte, darunter ein in seine Einzelteile zerlegter Wagen und eine komplette Produktionsstraße, die Futter für Augen und Hirn bieten. Ein weiterer Spaßfaktor sind die zahlreichen interaktiven Elemente für Groß und Klein. So können Kinder am Computer ein Auto designen oder in eine virtuelle Fahrschule gehen, für autobegeisterte Eltern stehen ein Windtunnel oder ein Fahrsimulator zur Verfügung. Kurzum: ein absolut familientaugliches Museum, in dem sich niemand langweilen wird.

PS: Zum Internationalen Museumstag am 18. Mai, der diesmal unter dem Motto „Nachhaltige Gesellschaft" steht, finden ab dem 16. Mai Sonderausstellungen und Veranstaltungen zum Thema alternative Autos statt. Am 19. Mai ist außerdem der Eintritt für Besucher frei.

Info:

Automuseum Beijing

Adresse: 126, South 4th Ring Road West, Bezirk Fengtai, Beijing

Öffnungszeiten: 9 bis 17 Uhr, Ticketausgabe bis 15.30 Uhr (montags geschlossen)

Eintritt: 30 Yuan

Anfahrt: U-Bahn Linie 9 bis Station Keyilu, Ausgang C, rund zehn Minuten Fußweg bis zum Museum

Internet: http://automuseum.bjft.gov.cn/automuseum/index.html (Chinesisch und Englisch)

Quelle:http://german.beijingreview.com.cn


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