Westlich des Kaiserpalastes gibt es eine klare, ausgedehnte Wasserfläche, in der alten Zeit als Westgarten (Xiyuan) oder Himmlischen Teich (Taiyechi) bekannt. Der Teich Taiyechi ist dreigeteilt in Beihai (Nordteich), Zhonghai (Mittelteich) und Nanhai (Südteich). Der Beihai ist am bekanntesten. Schon vor mehr als 800 Jahren wurden hier kaiserliche Parks angelegt. Seit 1925 steht der Beihai-Park der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die Bauwerke in diesem Park gruppieren sich um die Weiße Pagode auf der Insel der Jadenen Blüten (Qionghua Dao). Südlich der Pagode stehen die Halle von Karma (Shenying Dian), die Halle des Ewigen Friedens (Yongan Dian), die Halle des Allgemeinen Friedens (Pu'an Dian). Die Nord-Süd-Achse zieht sich weiter durch das Gedächtnistor des Wolkenhaufens und des Gesammelten Grünes und durch die Steinbrücke des Ewigen Friedens bis hin zur Rundmauer (Tuancheng) hindurch. Östlich der Insel bilden die Halle der weisen Perle, ein Holzgedächtnistor und eine Steinbrücke eine andere Achse. Um die Insel herum gibt es noch mehrere Dutzend Bauwerke: Hallen, Häuser, Pavillons, Türmer, Terrassen, Aussichtsplattformen usw. . Verbunden sind diese Bauten entweder durch gewundene Wandelgänge oder durch verwinkelte Höhlen unter künstlich aufgetürmten Hügeln. Der östliche wie der westliche Ufer des Beihai sind ebenfalls mit Bauwerken durchsetzt. Die drei Pavillons am Wasser (Haopu Jian) liegen verborgen im Grün hinter dem Berg. Die fünf Drachenpavillons stehen direkt über dem Wasser. Das Studio des Ruhigen Herzens (Jingxin Zhai) ist ein wohlgestalteter „Garten im Garten". Durch die harmonische Anpassung der Bauwerke an die Naturlandschaft präsentiert sich hier ein prachtvoller Kaiserlicher Park dem Publikum.
(Quelle:eu-asien.de)
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