Westlich des Kaiserlichen Blumengartens findet man das Studio Yangxin Zhai, ebenfalls ein Bauwerk aus der Ming-Zeit. Auf einer H-Plattform stehend, ist dies eine Gegenstück des gegenüberliegenden Pavillons des Rötlichen Schnees (Jiangxue Xuan), der auf einer Fl-Plattform eingebettet ist. Umgeben von einer lieblichen Landschaft von künstlichen Felsen und Wandelgängen hielten sich der Kaiser Jiaqing und der Kaiser Daoguang gern lesend und ausruhend hier auf. Der Engländer Reginald Johnston lehrte hier den letzten Kaiser Pu Yi Englisch.
Der Pavillon des Ewigen Frühlings (Wanchun Ting) im Osten korrespondiert mit dem Pavillon des Tausendfachen Herbsts (Qianqiu Ting) im Westen. Beachtung findet auch ein etwa 1000 m langer, schmaler Pfad, der aus bunten Steinchen ausgelegt ist. Zu bewundern sind hier sowohl kunstvolle Pflanzen- und Tiermosaiken als auch Szenen aus der Geschichte der Drei Reiche und Theaterfiguren.
Neben unverwechselbaren Bauwerken verleihen mehrere hundert alte Bäume dem Kaiserlichen Blumengarten ein besonderes Gepräge. Die merkwürdig gewachsenen Bäume sind eine große Attraktion für die Besucher. Seltsame Blumen und Sträucher, Goldfische im Teich, rote Mauern und goldene Glasuren der Dächer, das alles hebt sich von den zahlreichen anderen Palastbauten ab.
Quelle: eu-asien.de
|